Wir holen uns unsere Häuser zurück!

Knapp 150 Berliner Mietshäuser gehen in einem Millionendeal über den Ladentisch. Der Käufer ist für sein Desinteresse am Schutz der Bestandsmieter*innen berüchtigt. Auch unsere 5 Häuser gehören dazu. Doch das gesamte Ausmaß des Immobiliendeals lässt den Atem stocken: Heimstaden Bostad AB und sein Asset-Verwalter Skjerven Group nutzen die Pandemie-Krise, um großflächig Marktanteile zu erobern. Wir fordern politische Maßnahmen gegen skrupellose Krisengewinnler.

Wir wollen hier leben bleiben!

Aktuelles

20.11.20 / 15:00-17:00 / Heimstaden heimtanzen. Kundgebung in der Friedrichstr. 68

22.11.20 / 16:00-18:00 / Heimstaden heimleuchten. Ein Laternenumzug im Sprengelkiez. Treffpunkt: Leopoldplatz

28.11.20 / 16:00-19:00 / Interner Workshop: StopHeimstaden

Darum geht es

Fünf Häuser in Friedrichshain-Kreuzberg wurden zuallererst vom Bezirk über den Kaufvertrag benachrichtigt und konnten sich für den bezirklichen Vorkauf einsetzen. Für drei Häuser wurde das Vorkaufsrecht gezogen. Der preislimitierte Vorkauf wird geprüft. Doch es geht weiter für die 130 Häuser. Der Investor nutzt schamlos die Pandemie-Krise, um großflächig Marktanteile in Berlin zu erobern, während wir Mieter*innen uns von Verdrängung bedroht sehen.

Aus dem Presseecho:

Ralph Schönball, Christoph Kluge, Tagesspiegel, 23.09.20 https://www.tagesspiegel.de/politik/schwedischer-konzern-erwirbt-4000-wohnungen-was-die-skandinavier-vorhaben-und-wie-berlin-reagiert/26209768.html

Ben Knight, Deutsche Welle, 24.09.20 https://www.dw.com/en/berlin-gentrification-debate-flares-over-norwegian-billionaires-investment/a-55038760 

Nikolas Šustr: Investorenkaufrausch ohne Ende, neues Deutschland vom 21.09.2020

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